Archiv für die Kategorie ‘Turngeschichte’

Jahn und die Vereinigten Staaten von Amerika

Dienstag, 06. Dezember 2011

 „Das Land jenseits der großen Pfütze gleicht der Höhle des Löwen, wo die Fußstapfen hinein, aber nicht wieder heraus gehen.“

 

Zu den Widersprüchlichkeiten in der Person Friedrich Ludwig Jahns gehört sein Verhalten gegenüber Auswanderern und Ausländern, das immer wieder von Polemik und Zorn geprägt war. Er verdammte, karikierte und brüskierte; das betraf besonders das Mutterland der Französischen Revolution und auch die Vereinigten Staaten von Amerika als ‚das Land jenseits der großen Pfütze’. War Jahn ein Amerika-Hasser?

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Franz Lieber aus Berlin: Vom Turner der Hasenheide zum Berater von Abraham Lincoln.

Freitag, 01. Juli 2011

 

Es gibt nur wenige Deutsch-Amerikaner, deren Namen, Leben und Wirken sowohl im deutschen Brockhaus und in Meyers Konversationslexikon als auch in der Encyclopedia Britannica und in amerikanischen Nachschlagewerken zu finden sind. Neben Carl Schurz, dem Bürgerkriegsgeneral und US-Innenminister, ist das der Berliner Franz Lieber. Aus dem früheren Turner und Freiheitskämpfer in Preußen wurde in Amerika ein renommierter Jurist, Vater des internationalen Kriegs- und Völkerrechts und Berater des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln.

 

Franz Lieber wurde am 18. März 1798 in Berlin als neuntes von zwölf Kindern des Eisenwarenhändlers und Wechselmaklers Friedrich Wilhelm Lieber geboren. Seine Mutter Charlotte war eine geborene Baur. Die Familie lebte in einem schmalen Haus in der Berliner Breiten Straße, nicht weit vom Königlichen Schloss entfernt. Franz, der blonde Lockenkopf, war bald zwischen Fischerkietz und Schlossplatz überall bekannt. Durch Witz und Ernsthaftigkeit, überschäumenden Feuereifer und große Gerechtigkeit zeichnete er sich schon in jungen Jahren aus. Nach Besuch der Hartungschen Privatschule und einer abgebrochenen Lehre im Botanischen Garten wechselte er auf das Gymnasium zum Grauen Kloster.

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Turner auf zum Streite: Der “Berliner Turnrath” – erster Sportverband der Hauptstadt.

Freitag, 16. Oktober 2009

 Der lange Weg bis zu den ersten Berliner Sportvereinen und Verbänden

 Die Errichtung eines pädagogisch betreuten Abendteuerspielplatzes in der Berliner Hasenheide im Jahre 1811 – so würden wir den ersten Turnplatz Deutschlands heute nennen – hätte eigentlich die Geburtsstunde des Vereinssports in Berlin sein können. Leider war die Politik dagegen. Waren die turnerischen Übungen des Lehrers Friedrich Ludwig Jahn mit seinen Schülern von der Plamannschen Erziehungsanstalt zuerst im strengen Preußen willkommen, weil dadurch wehrhafte Soldaten 1813 in den Krieg ziehen konnten, so führte der spätere Massenbetrieb auf dem Turnplatz und der von Jahn mit der Turnkunst verbundene Wunsch nach Einigung der deutschen Stämme zum Verbot sowohl der Turnerschaften als auch der mit ihnen verbundenen aufmüpfigen Burschenschaften und zur Turnsperre von 1819 und 1826 zum Turnverbot.

Schauturnen TV Jahn Neukölln auf dem Hertzbergplatz 1912

Schauturnen des TV Jahn Neukölln auf dem Hertzbergplatz 1912

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Berliner Turnerbund: Am Anfang stand der Wille zur Einheit.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Gründerjahre von 1945 – 1950

 

Als einer der letzten Berliner Sportverbände gründete sich der Berliner Turnerbund am 8. Januar 1950. Eine lange Zeit bis zur Gründung, waren doch gerade gegenüber den Turnern und Turnerinnen politische und ideologische Vorbehalte nicht nur von den alliierten Militärbehörden, sondern auch von den anderen Sportverbänden immer wieder vorgebracht worden. Die besondere Nähe der früheren Deutschen Turnerschaft zum Dritten Reich und seinem Führer gleich 1933 beim Deutschen Turnfest in Stuttgart, der reibungslose und eilfertige Übergang des damals größten Sportverbandes der Welt in den NS Reichsbund für Leibesübungen sowie die aus der Turnbewegung stammenden und sofort von den Nazis übernommenen Vereinsdietwarte zur völkisch-ideologischen Erziehung aller Sportlerinnen und Sportler erschwerten die Zusammenarbeit in der Nachkriegszeit und standen für eine noch nicht bewältigte Vergangenheit. So fielen gerade die Turnvereine als Hort des Faschismus und Militarismus unter das alliierte Vereinsverbot und die Auflösung aller Gliederungen des früheren NS Reichsbundes für Leibesübungen.

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Ein Rundgang durch die Hasenheide mit Besuch des Jahn-Denkmals

Donnerstag, 06. August 2009

Erinnerungskultur tut Not

Neben den seit der Wiedervereinigung Deutschlands wieder gemeinsam zugänglichen Jahn-Erinnerungsstätten in Lanz bei Lenzen (Geburtsort Jahns) und Freyburg an der Unstrut (Jahn-Museum/Grabstätte), für die international touristisch geworben wird und um die sich die ‚Jahn-Gesellschaft’ verdient macht, ist das im ehemals West-Berliner Bezirk Neukölln gelegene Jahn-Denkmal mit der Hasenheide etwas in Vergessenheit geraten.

Hasenheide mit Jahn-Denkmal. Foto: Nippe

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Die Berliner Hasenheide – erster Turnplatz Deutschlands

Donnerstag, 06. August 2009

Im Jahr 2011 sind 200 Jahre seit der Eröffnung des ersten öffentlichen Turnplatzes Deutschlands – höchstwahrscheinlich der Welt – vergangen. Ein Grund, sich mit diesem Ereignis und dem jetzigen Zustand der Erinnerungsstätten in der Berliner Hasenheide auseinanderzusetzen.

 

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The Berlin Hasenheide

Donnerstag, 06. August 2009

 

The Berlin Hasenheide is ‚historical’ ground for international sport and is closely associated with the name Dr. Hon. Friedrich-Ludwig Jahn. Jahn came to Berlin in 1809 and taught at the Grauen Koster High School an the Plamann Education Institute. In the fall of 1810  he founded together with Friedrich Friesen the “German Federation” which was seeking a national and political union.

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La Hasenheide Berlinoise

Donnerstag, 06. August 2009

La Hasenheide berlinoise est, pour le sport du mouvement au niveau international, un sol historique – inséparablement lié au nom du Docteur h.c. Friedrich-Ludwig Jahn.

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