Archiv für die Kategorie ‘Sportgeschichte(n)’

Berliner Turnerbund: Am Anfang stand der Wille zur Einheit.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Gründerjahre von 1945 – 1950

 

Als einer der letzten Berliner Sportverbände gründete sich der Berliner Turnerbund am 8. Januar 1950. Eine lange Zeit bis zur Gründung, waren doch gerade gegenüber den Turnern und Turnerinnen politische und ideologische Vorbehalte nicht nur von den alliierten Militärbehörden, sondern auch von den anderen Sportverbänden immer wieder vorgebracht worden. Die besondere Nähe der früheren Deutschen Turnerschaft zum Dritten Reich und seinem Führer gleich 1933 beim Deutschen Turnfest in Stuttgart, der reibungslose und eilfertige Übergang des damals größten Sportverbandes der Welt in den NS Reichsbund für Leibesübungen sowie die aus der Turnbewegung stammenden und sofort von den Nazis übernommenen Vereinsdietwarte zur völkisch-ideologischen Erziehung aller Sportlerinnen und Sportler erschwerten die Zusammenarbeit in der Nachkriegszeit und standen für eine noch nicht bewältigte Vergangenheit. So fielen gerade die Turnvereine als Hort des Faschismus und Militarismus unter das alliierte Vereinsverbot und die Auflösung aller Gliederungen des früheren NS Reichsbundes für Leibesübungen.

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Neu: Broschüre ‘Jesse Owens – Eine Sportlegende’

Donnerstag, 03. September 2009

Rechtzeitig zur Leichtathletik-WM hat das Sportmuseum Berlin die Erinnerung an einen der größten Sportler unseres Jahrhunderts – Jesse Owens – wach gehalten. Auf 50 Seiten wird der 4-fache Goldmedaillengewinner von Berlin 1936 portraitiert und vor allem, wird an die politischen Hintergründe innerhalb seines Sportlerlebens von 1913 bis 1981 erinnert.

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Der Picasso mit der Kamera: Erinnerungen an den Sportfotografen Heinrich von der Becke.

Freitag, 21. August 2009
Mit einer kleinen Ausstellung im Lichthof des früheren „Haus des Deutschen Sports“ auf dem Gelände des Olympiaparks Berlin erinnert das Sportmuseum Berlin an das Wirken des 1997 verstorbenen Sportfotografen Heinrich von der Becke. Der „Fotograf mit der Mütze“ war in Berlin und bei internationalen Sportveranstaltungen eine bekannte Erscheinung. Von 1936 bis 1976 berichtete er von 15 Olympischen Sommer- und Winterspielen, fotografierte exklusiv für die großen Illustrierten und überregionale Tageszeitungen, u.a. auch für die Bildbände des Deutschen Sportbundes und die Olympia-Standardwerke der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Es gibt kaum einen großen Namen des Weltsports, der nicht in seinen Bildkarteien vertreten ist.

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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht: Das Olympische Dorf von 1936 wartet auf Besucher.

Mittwoch, 12. August 2009

Seit 2006 kann das alte Olympische Dorf bei Döberitz-Elstal täglich von 10 bis 16 Uhr  besichtigt werden. Die DKB-Stiftung hat das 550.000 Quadratmeter große Gelände erworben und in der früheren Sporthalle ein Besucherzentrum eingerichtet. Das nach den Olympischen Spielen von der Wehrmacht und dann bis 1992 von der Roten Armee genutzte und seit 1993 unter Denkmalschutz stehende Ensemble soll einer neuen Bestimmung als Internationales Sport- und Begegnungszentrum zugeführt werden. Allerdings gibt es dafür leider neben kreativen Ideen noch keine Investoren, nachdem sich Pläne für eine Rehaklinik oder ein Touristikzentrum bereits in den Vorjahren zerschlagen haben.

Wiederhergestellter SportplatzModellausstellung in der Sporthalle

Der neue Sportplatz und die Modellschau in der früheren Sporthalle

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Die Olympischen Spiele der Antike: 1.200 Jahre gefeiert und 1.000 Jahre vergessen

Donnerstag, 06. August 2009

Die Geschichte der Olympischen Spiele ist uralt. Schenkt man den frühen griechischen Sagen Glauben, dann wurden bereits zwei- bis dreitausend Jahre vor unserer Zeitrechnung zu Ehren des Gottes Zeus Wettspiele im heiligen Bezirk von Olympia veranstaltet. Am Zeustempel in Olympia sind Herakles und Pelops abgebildet, in denen man die Begründer der Spiele vermutet. Die Wettspiele schienen lange Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, denn erst im 8. Jahrhundert v. Chr. drang wieder eine Kunde darüber an das Licht der Öffentlichkeit. Der Peloponnes wurde zu dieser Zeit fortwährend von Kriegen heimgesucht. Die griechischen Staaten waren untereinander verfeindet. Der Hass zwischen den großen Stadtstaaten, insbesondere zwischen Athen und Sparta, wurde sorgsam gehütet und durch immer neue Feindlichkeiten genährt.

 

Diskus Pentathlon-Olympia

Griechischer Fünfkampf (Pentathlon) in Olympia

 

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Ein Rundgang durch die Hasenheide mit Besuch des Jahn-Denkmals

Donnerstag, 06. August 2009

Erinnerungskultur tut Not

Neben den seit der Wiedervereinigung Deutschlands wieder gemeinsam zugänglichen Jahn-Erinnerungsstätten in Lanz bei Lenzen (Geburtsort Jahns) und Freyburg an der Unstrut (Jahn-Museum/Grabstätte), für die international touristisch geworben wird und um die sich die ‚Jahn-Gesellschaft’ verdient macht, ist das im ehemals West-Berliner Bezirk Neukölln gelegene Jahn-Denkmal mit der Hasenheide etwas in Vergessenheit geraten.

Hasenheide mit Jahn-Denkmal. Foto: Nippe

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Die Berliner Hasenheide – erster Turnplatz Deutschlands

Donnerstag, 06. August 2009

Im Jahr 2011 sind 200 Jahre seit der Eröffnung des ersten öffentlichen Turnplatzes Deutschlands – höchstwahrscheinlich der Welt – vergangen. Ein Grund, sich mit diesem Ereignis und dem jetzigen Zustand der Erinnerungsstätten in der Berliner Hasenheide auseinanderzusetzen.

 

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The Berlin Hasenheide

Donnerstag, 06. August 2009

 

The Berlin Hasenheide is ‚historical’ ground for international sport and is closely associated with the name Dr. Hon. Friedrich-Ludwig Jahn. Jahn came to Berlin in 1809 and taught at the Grauen Koster High School an the Plamann Education Institute. In the fall of 1810  he founded together with Friedrich Friesen the “German Federation” which was seeking a national and political union.

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La Hasenheide Berlinoise

Donnerstag, 06. August 2009

La Hasenheide berlinoise est, pour le sport du mouvement au niveau international, un sol historique – inséparablement lié au nom du Docteur h.c. Friedrich-Ludwig Jahn.

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